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Schwalm-Radweg als touristische Belebung
Wirtschaftsminister gab erste Ausbaustufe frei
Der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch hat zusammen mit Landrat Frank-Martin Neupärtl und im Beisein von Bürgermeistern der Anrainer-Kommunen in Neuental-Schlierbach die erste Ausbaustufe des Schwalm-Radwegs freigegeben. Anschließend ging es auf eine gemeinsame Radtour bis Treysa. Posch hob den Radtourismus als Tourismusbranche mit Zuwachsraten hervor. Hiervon könne die Wirtschaft einer Region profitieren, denn Radtouristen hätten bekanntlich Hunger und Durst und ließen Geld in der Region.
In 2008/2009 wurde der Schwalm-Radweg in einem ersten Schritt ausgebaut und mit einer Grundbeschilderung versehen. Für den Ausbau wurden bisher insgesamt 911.000 € ausgegeben, gefördert mit 641.000 €. In einem zweiten Schritt sollen weitere Wegeabschnitte baulich verbessert werden. Rastplätze, Infotafeln und zusätzliche Wegweisung werden die Qualität des Radwegs erhöhen. Der Schwalm-Eder-Kreis koordiniert zusammen mit dem Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue dieses Vorhaben. Bürgermeister Bernd Heßler, gleichzeitig Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Schwalm-Aue betont: „Es ist uns gelungen, alle 11 Anrainer-Kommunen für dieses ehrgeizige Vorhaben mit ins Boot zu holen. Jetzt gilt es, am Ball zu bleiben und trotz angespannter Finanzlage den Schwalm-Radweg in den kommenden Jahren zum Radfernweg mit überregionaler Bedeutung zu entwickeln.“
Rund 100 Kilometer
Der Schwalm-Radweg von der Quelle bei Feldatal-Köddingen (Vogelsbergkreis) bis zur Mündung bei Felsberg-Altenburg ist 100 km lang. Er ist gut in das regionale und überregionale Radwegenetz eingebunden. Er mündet im Süden in den Vulkan-Radweg und im Norden in den Eder-Radweg. Auf weiten Strecken verläuft er auf den Radrouten R4/R5.